Demenz verstehen – Angehörigenschulung

Flyer

Angehörige von Patienten mit dementiellen Erkrankungen sind oft besonders großen Belastungen ausgesetzt. Zum besseren Verständnis der Erkrankung und zur dauerhaften Entlastung in dieser schwierigen Situation hat sich eine spezielle Schulung der Angehörigen bewährt. In zehn wöchentlichen Kurstreffen erfahren die Teilnehmer Wissenswertes zum Krankeitsbild, zu den besonderen  Anforderungen in der Pflege von Demenzkranken, zu Möglichkeiten der Entlastung für die Angehörigen und zu Hilfen durch Beratungsstellen.

Kursbeginn: Donnerstag, 29.09.2016 um 15 – 17 Uhr

Anmeldung: Telefon 09543-442853

Weitere Informationen finden Sie hier …

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Themenwoche “Demenz” in Hirschaid

Im Familienzentrum in Hirschaid veranstaltete der Verein Netzwerk e.V. unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Klaus Homann vom 26.10.2015 bis zum 29.10.2015 eine Themenwoche zu dementiellen Erkrankungen. An vier Abenden waren die Bürger von Hirschaid und Umgebung eingeladen, sich umfassend über die Alzheimer Krankheit und andere Demenzformen zu informieren.

In seiner Eröffnungsrede am ersten Abend wies Bürgermeister Homann darauf hin, dass in Anbetracht steigender Zahlen in Deutschland von ca. 1,45 Millionen Demenzkranker heute auf ca. 3 Millionen im Jahr 2050 auch die Gemeinden sich verstärkt mit diesem Thema auseinandersetzen müssen. Er sei auch als Bürgermeister der Gemeinde Hirschaid mit den Auswirkungen dieser Erkrankung konfrontiert. Deshalb begrüße er es sehr, dass der Verein Netzwerk e.V. sich verstärkt des schwierigen Themas annehme.

Im folgenden Hauptvortrag referierte Herr Vetter von der Alzheimer Gesellschaft Bamberg e.V. zur Frage “Was ist Demenz?” Bei der Alzheimer Krankheit handelt es sich um eine stetig fortschreitende Gehirnerkrankung, die zunehmend alle Lebensbereiche des Erkrankten betrifft, bis ein eigenständiges Leben schließlich nicht mehr möglich ist. Anhand konkreter Beispiele zeigte er auf, wie die Erkrankung tief in das Alltagsleben der Betroffenen, aber auch der gesamten Familie eingreift. Da dementielle Erkrankungen oft auch die Angehörigen in besonders schwerer Weise belasten, hat die Alzheimer Gesellschaft Bamberg e.V. das Alzheimer-Telefon eingerichtet. Es ist täglich für Beratungen oder Kriseninterventionen unter der Nummer 0951-8680169 erreichbar.

Am zweiten Abend stellte Rechtsanwalt Bamberger verschiedene Möglichkeiten der Ausgestaltung von Patientenverfügung und Erteilung von Vollmachten vor. Die Vielzahl der Fragen aus den Reihen der Zuhörer zeigte an, für wie wichtig eine frühzeitige Klärung solcher rechtlicher Fragen gehalten wird.

Da dementielle Erkrankungen nach wie vor noch nicht geheilt werden können, war der dritte Abend sinnvollen Maßnahmen zur Vorbeugung gewidmet. Neben der Betonung von gesundheitsförderlichen Lebensstilen zur Vorbeugung von Demenzerkrankungen lag der Schwerpunkt auf praktischen Übungsteilen. Von der modernen Sportart Youngs über Sitztanz bis hin zur speziellen Sturzprophylaxe wurde von verschiedenen Trainern beispielhaft Übungen gezeigt, die sowohl die körperliche als auch die geistige Fitness von Senioren fördern.

Der letzte Themenabend stand ganz im Zeichen der Be- und Entlastungen von pflegenden Angehörigen. Herr Vetter stellte spezielle Angebote für Angehörige von Demenzkranken vor, die jetzt auch in Hirschaid zur Verfügung stehen. Dazu gehört beispielsweise die monatliche Demenzsprechstunde für Angehörige von Demenzkranken in den Räumen des Familienzentrums Hirschaid, aber auch der “Treffpunkt Vergissmeinnicht“, in dem Angehörige die Seele baumeln lassen oder auch sich mit anderen Betroffenen austauschen können. Eine besonders intensive Entlastung bieten spezielle Schulungskurse, in denen Angehörige alles Wichtige zur häuslichen Pflege von Demenzkranken erfahren. Frau Motschenbacher von der Caritas Sozialstation informierte schließlich darüber, auf welche pflegerischen und finanziellen Hilfen Angehörige zurückgreifen können, um eine optimale häusliche Pflege für den Erkrankten zu erreichen.

Die rege besuchten Veranstaltungen der Demenzwoche haben deutlich gemacht, wie wichtig es ist, sich intensiver mit der Krankheit zu beschäftigen und aus ihrer Tabuzone herauszuholen.

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Vortrag “Demenz verstehen”

Etwa 1,4 Millionen Menschen in Deutschland leiden derzeit an Demenz. Auch für die Angehörigender Erkrankten bedeutet das oft einen tiefen Einschnitt in den Lebensalltag. Der tägliche Umgang mit Demenzkranken und ihre häusliche Pflege setzt die Angehörigen besonderen Belastungen aus. Oftmals fühlen sich die Betroffenen überfordert und alleingelassen.

In seinem Vortrag berichtet der Referent über das Krankheitsbild der Demenz und über Besonderheiten im Umgang mit Demenzkranken. Vor allem richtet er sein Augenmerk auch auf Entlastungsmöglichkeiten für die Angehörigen in der häuslichen Pflege.

Vortrag “Demenz verstehen”
21. September 2015 um 19.00 Uhr
Bürgerzentrum-Mehrgenerationenhaus Forchheim
Referent: D. Vetter, Edukationstrainer

 

Der Referent D. Vetter befasst sich neben seinem Hauptgebiet, der Therapie von Stresserkrankungen, besonders mit der schwierigen Situation der Angehörigen bei der häuslichen Pflege von Demenzkranken. Seit Jahren führt er Spezialkurse für Angehörige von Patienten mit Demenz durch. 2013 hat er die Angehörigengruppe „Treffpunkt Vergissmeinnicht“ ins Leben gerufen, seit 2014 steht er für die Demenzsprechstunde im Familien-Zentrum in Hirschaid zur Verfügung. Ebenfalls seit 2014 engagiert er sich beratend bei der Gestaltung des Sinnesgartens Antoni für das Demenzzentrum im Antonistift Bamberg.

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Via Futura – Das Fachforum für Barrierefreiheit

Am 8. Mai 2015 findet im Bistumshaus St. Otto in Bamberg die Via Futura, das Bamberger Fachforum für Barrierefreiheit statt. Via Futura – Zukunft barrierefrei gestalten – präsentiert Ihnen einen aktuellen Überblick über Hilfsangebote, Hilfsmittel, Wohnformen und Assistenzsysteme, mit denen Sie Ihr Leben lebenswerter gestalten können.

Den Kern der Veranstaltung bilden Fachvorträge und konkrete Einzelberatungen zu  Themen rund um Barrierefreiheit, Gesundheit und Zukunft, z.B.: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, technische Assistenzsysteme, Stressbewältigung, Wohnraumanpassung, Demenz, Pflegeversicherung, Hilfen für Sehbehinderte und Gehörlose und und und… (Download Flyer Via Futura).

Als Spezialist für Stresserkrankungen tragen diesmal auch wir von der  Gesundheits-praxis Vetter zur Programmgestaltung bei. Besonders möchten wir auch auf unsere Vorträge im Rokokosaal hinweisen.

Um 11.00 Uhr erhalten Stressgeplagte im Vortrag „Stressbewältigung & Entspannungstechniken“ wichtige Hinweise zum  besseren Umgang mit hohen Belastungen in Beruf und Alltag.

Um 18.00 Uhr geht es im Vortrag „Burnout vermeiden“ vor allem darum, wie man die Gefahr,  selbst einen Burnout zu erleiden, erkennt und welche Möglichkeiten es gibt, einem drohenden Burnout gegenzusteuern.

Unseren Messestand finden Sie im EG im Großen Saal. Hier erhalten Sie nicht nur ausführliche Informationen zu Fragen rund um das Thema Stress und Burnout, sondern auch zu unserem Engagement in ganz speziellen Projekten.  Die Angehörigengruppe Treffpunkt Vergissmeinnicht bietet in regelmäßigen monatlichen Treffen stark belasteten Angehörigen von Demenzkranken die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, Rat einzuholen oder einfach die Seele baumeln zu lassen.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich zum Spezialkurs “Demenz verstehen” im Herbst 2015 anzumelden. Er wendet sich an alle Angehörigen von Patienten mit Demenzerkrankungen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.

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Treffpunkt Meditation – Persönliche Grenzen

Grenze: Ende oder Beginn der Freiheit

 

Das Thema „Persönliche Grenzen“ war der Hauptgegenstand der Auftaktsitzung der Reihe Treffpunkt Meditation 2015 im Seminarium SALVIA in Hirschaid. In einer kurzen Einführung wurden zunächst die Methoden, Ziele und der psychologische Hintergrund des Autogenen Trainings nach J.H. Schultz vorgestellt. Anschließend ging es in medias res. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, in einer geführten Meditation ihre persönlichen Grenzen zu erkunden und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Mit Autogener Meditation zu mehr Selbstbestimmtheit

Die weit verbreitete Grundstufe des Autogenen Trainings lehrt eine mentale Technik, die schnell und zuverlässig zur körperlichen Entspannung führt. Die hier praktizierten Grundübungen bilden das sichere Fundament für alle Stufen des Autogenen Trainings.

Die auf der Grundstufe aufbauende oder sie ergänzende Fortgeschrittenenstufe oder Mittelstufe lehrt die richtige Vorsatzbildung und ihre Anwendung im Alltag. Bildlich könnte man sie mit der Servolenkung im Fahrzeug vergleichen. Ziele lassen sich mit ihrer Hilfe wesentlich leichter ansteuern und erreichen.

Weniger bekannt und praktiziert ist die Oberstufe des Autogenen Trainings, auch Autogene Meditation genannt. Mit ihr hat J.H. Schultz ein mächtiges Instrument der meditativen Innenschau und Selbsterkenntnis konzipiert. Die Leistungen der Autogenen Meditation reichen von Hilfe gegen Reizüberflutung und Stress in unserer hektischen Welt über Lösungsanstöße für Alltagsprobleme bis weit in die Bereiche der Psychotherapie hinein. Analog zum Vergleich der Mittelstufe mit einer Servolenkung könnte man die Anwendung Autogener Meditation vielleicht am ehesten mit einem sich selbst programmierenden Navigationsgerät vergleichen.

Die Autogene Meditation präsentiert sich im Gegensatz zu anderen gängigen Meditationssystemen frei von religiösen Unterfütterungen. Die Ziele ihrer regelmäßigen Anwendung münden im Idealfall in die gelebte Selbstbestimmtheit gepaart mit einer höheren Widerstandskraft gegen unerwünschte Indoktrination von außen.

Welt der Grenzen

Mehr Selbstbestimmtheit im Leben führt unausweichlich zu mehr Grenzberührung. Grenzen sind allgegenwärtig. Grenzen trennen, isolieren, sperren ab, verletzen oder töten sogar. Grenzen können sichtbar und unsichtbar, greifbar oder imaginär sein, deutlich markieren oder im Nebel verschwimmen. Grenzen können aber auch verbinden, regulieren, ordnen, definieren, Beständigkeit oder Sicherheit versprechen. Oft bleibt unklar, welche Seite der Grenze eingesperrt oder ausgesperrt wird. Auf jeden Fall sind Grenzen sensible Bereiche, in denen echte, aber auch vermutete Grenzüberschreitungen zu gewaltigen Turbulenzen führen können. Das aktuelle politische Geschehen zeigt das nur allzu deutlich.

Grenzen spielen aber auch im täglichen Leben oder bei der Frage nach uns selbst eine wichtige Rolle. Kinder loten ständig ihre Grenzen aus. Das strengt uns Erwachsene ziemlich an. Und so erfahren Kinder Erziehung oft überwiegend als Grenzziehung. Selbst erwachsen haben sie diese permanent wiederholten Grenzziehungen verinnerlicht und leben sie ganz selbstverständlich aus. Grenzüberschreitungen empfinden sie eher als unangenehm, vor allem dann, wenn es um die eigenen geht. Aber gerade Grenzüberschreitungen können das Festhalten an alten Zöpfen in Frage stellen, Erstarrungshaltungen lösen und Möglichkeiten der Neuerung in den Focus stellen. Grenzüberschreitungen können sich als wichtiger Treibsatz für Entwicklung und als Zauberelexier gegen Erstarrung erweisen.

Meine persönlichen Grenzen

Wie wir gesehen haben führt uns die Beschäftigung mit Grenzen sehr schnell in sehr sensible Bereiche. Man tut gut daran, sich dem Thema vorsichtig zu nähern. Bevor Grenzen neu gesetzt werden dürfte es hilfreich sein, eigene Grenzen zu suchen, zu erkennen und zu erkunden. Wenn Sie Lust haben, können Sie das Thema einkreisen, indem Sie die folgenden Impulse aufgreifen und in Ihre meditativen Betrachtungen einbauen.

Mögliche Impulse zum Thema Grenzen:

  • Braucht es überhaupt Grenzen?
  • Wo begegnen mir Grenzen im täglichen Leben?
  • Sind diese Grenzen für alle Menschen / nur für einen Teil der Menschen gültig?
  • Wie sind die Grenzen gestaltet / erkennbar?
  • Wie beeinflussen diese Grenzen meine Lebensgestaltung?
  • Welche Gefühle löst die Beschäftigung mit diesen Grenzen in mir aus?
  • Ist Grenze das Gegenteil von Freiheit?
  • Welche Grenzen finde ich in mir selbst?
  • Sind diese Grenzen körperlicher, geistiger oder seelisch-emotionaler Natur?
  • Wann habe ich die letzte Grenzverletzung durch andere erlebt?
  • Wann habe ich die letzte Grenzverletzung selbst verursacht?
  • Was hat diese Grenzverletzung in mir ausgelöst?
  • Habe ich für mich wichtige Grenzen aus den Augen verloren?
  • Welche Grenzen in mir möchte ich überschreiten?
  • Welche Grenze in mir möchte ich neu gestalten?
  • Warum möchte ich diese Grenze neu gestalten.

Sicherlich fallen Ihnen spontan eine Reihe weiterer Impulse ein, von denen aus Sie das Thema „Grenze“ beleuchten möchten. Vielleicht möchten Sie ihre Grenzziehungen aber auch weniger konkret hinterfragen, eher intuitiv erfassen. Versenken Sie sich einfach einige Minuten in das Artikelbild (zum Vergrößern anklicken) und lassen Sie ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf.

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Tiere – Lebewesen an unserer Seite

Empfehlenswerter Vortrag an der VHS in Bamberg
 
Thema: Tiere – Lebewesen an unserer Seite.
Referent: Birgit Engelbrecht (Institut für Theologische Zoologie in Münster/Westfalen)
Termin: Dienstag, 03.02.2015 um 19:00 Uhr
Ort: Großer Saal im Alten E-Werk
 
Inhalte des Vortrags:
  • Das Verhältnis Mensch – Tier.
  • Was verbindet, was trennt uns?
  • Neuere theologische und verhaltensbiologische Erkenntnisse machen eine Veränderung des Blickwinkels auf Tiere notwendig.
  • Wo ist der Platz der Tiere in der christlichen Ethik?
  • Wie viel Tier steckt in DIR?
  • Haben Tiere Rechte?
  • Fragen, die zur Diskussion anregen sollen.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie unter dem folgenden Link: Institut für theologische Zoologie

 

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Vortrag “Pflegeburnout”

Jeder zweite pflegende Angehörige fühlt sich erschöpft und ausgebrannt.

Thema: Pflegeburnout bei Angehörigen.

Zeit: 23.Februar 2015 um 18.00 Uhr.

Ort: „Haus Miteinander“
Andreas-Hofer-Str. 19
96049 Bamberg-Gaustadt

Referent: Dietmar Vetter
Heilpraktiker & Edukationstrainer

Veranstalter: Fachstelle für pflegende Angehörige in Bamberg

Die Zahl der Personen, die sich stark gestresst oder gar ausgebrannt fühlen, nimmt ständig zu. Zu den am häufigsten genannten Ursachen gehört laut einer Umfrage der TK die Pflege von Familienmitgliedern. Jeder zweite aus dieser Personengruppe fühlt sich erschöpft oder ausgebrannt, jeder fünfte leidet an Depressionen. Besonders hohe Belastungen tragen Angehörige von Patienten mit demenziellen Erkrankungen.

Der Vortrag gibt viele Infos zu Hintergründen und Ursachen des Pflegeburnouts bei pflegenden Angehörigen. Besonders ausführlich werden jedoch auch die Möglichkeiten und Wege beschrieben, die Angehörige im Pflegeprozess entlasten können.

Der Referent Dietmar Vetter bietet regelmäßig Schulungskurse für Angehörige von demenziell Erkrankten und leitet die Angehörigengruppe „Treffpunkt Vergissmeinnicht“. Beruflich befasst er sich vorwiegend mit der Prävention von Stresserkrankungen.

Kontakt: Dietmar Vetter
Seminarium SALVIA – Gesundheitspraxis Vetter
96114 Hirschaid, Bahnhofstraße 25 b
Telefon: 0 95 43 – 44 28 53

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Vortrag “Demenz verstehen”

Zeit: 26.Januar 2015 um 18.00 Uhr.

Ort: „Haus Miteinander“
Andreas-Hofer-Str. 19
96049 Bamberg-Gaustadt

Referent: Dietmar Vetter
Heilpraktiker & Edukationstrainer

Veranstalter: Fachstelle für pflegende Angehörge

Demenz bedeutet für die Betroffenen und ihre Angehörigen eine schwere Belastung. Die Krankheit verändert Körper, Geist und Persönlichkeit des Erkrankten so stark, dass auch den Angehörigen das fürsorgliche Miteinander oft immer schwerer fällt.

Wenn wir als Angehörige lernen, die Welt des Erkrankten aus seiner Sicht anzunehmen, eröffnen sich plötzlich neue Wege für eine verständnisvolle Fürsorge. Die Demenz besser verstehen heißt, dass wir uns leichter tun, den Erkrankten zu verstehen, seine Fähigkeiten zu stärken, seine Erinnerungen zu erhalten und ihm im Alltag Halt zu geben.

Der Referent Dietmar Vetter bietet in Zusammenarbeit mit der Pflegekasse bei der BARMER GEK Bamberg regelmäßig Schulungskurse  für Angehörige von demenziell Erkrankten an und moderiert die Angehörigengruppe „Treffpunkt Vergissmeinnicht“ in Hirschaid.

Kontakt: Dietmar Vetter
Seminarium SALVIA – Gesundheitspraxis Vetter
96114 Hirschaid, Bahnhofstraße 25 b
Telefon: 0 95 43 – 44 28 53
info@dviv.de | www.dviv.de

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Burnout-Vortrag im Bürgerzentrum Forchheim

Chronischer Stress ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO das Gesundheitsproblem der modernen Industriestaaten. Die Wirtschaft beklagt Kosten in Milliardenhöhe durch Mitarbeiter, die von einem Burnout betroffen sind. Dieses Problem wird durch die Arbeitsverdichtung und Produktivitätssteigerungen am Arbeitsplatz in den nächsten Jahren immer mehr zunehmen. Ein Anti-Stress-Gesetz wird momentan von der Politik angeregt.

Helga Bax und Gabriele Keck leiten die Burnout-Selbsthilfegruppe in Forchheim. Der Referent Dietmar Vetter hat sich in seiner Gesundheitspraxis in Hirschaid auf die Prävention und Therapie von Stresserkrankungen spezialisiert.

Aus diesem Grund hatte der Burnout Treffpunkt Forchheim, der nun seit über einem Jahr existiert, am 11.09.2014 zu einem Vortrag über „Burnout – Kennzeichen, Prävention und Therapie“ eingeladen.

In seinem Vortrag ging Herr Vetter, Heilpraktiker und Burnout-Lotse aus Hirschaid, auf die Zusammenhänge zwischen den Belastungen in Beruf und Alltag und der Entwicklung eines Burnout ein. Er zeigte auf, an welchen Signalen die Entwicklung eines Burnout frühzeitig erkannt werden kann und wie man einem drohenden Burnout wirkungsvoll vorbeugen kann.

Burnout kann als ein dynamischer fortschreitender Prozess über mehrere Entwicklungs-stufen mit jeweils typischen Kennzeichen betrachtet werden. In den ersten 4 Phasen kann der Betroffene selbst noch etwas dagegen tun, z.B. mit konsequenten Erholungszeiten bzw. Entspannungsübungen. Voraussetzung ist allerdings, dass er merkt, dass er auf dem Weg in einen Burnout ist.

Burnoutstadien

Burnout ist ein dynamischer Prozess, der sich in verschiedene Stadien einteilen lässt.

In den nächsten Phasen kann der Betreffende oft nur noch mit Begleitung dem Burnout entgehen. Hier ist die Unterstützung eines Burnout-Lotsen oder Therapeuten wichtig.

In der letzten Phase ist professionelle Hilfe durch einen Arzt oder Psycho-therapeuten notwendig, weil der Betroffene nicht mehr alleine in der Lage ist, aus der Depression heraus zu kommen.

Nach dem Vortrag wurden offene Fragen beantwortet und Hilfsmöglichkeiten erörtert. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Zuhörer viele neue Informationen erhalten haben und für das Thema Burnout sensibilisiert wurden.

 

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Seminarium SALVIA – ein Duft- und Heilkräutergarten stellt sich vor.

Der Duft- und Heilkräutergarten Seminarium SALVIA hat sich in den letzten drei Jahren wunderbar entwickelt. Die Anzahl der unterschiedlichen Pflanzenarten wächst stetig und viele Besucher sind erstaunt, wie leicht mit Duft- und Heilkräutern aus einem ganz normalen Vorgarten eines Reihenhäuschens ein spannender Erlebnisgarten geformt werden kann. In einer losen Reihe von Tableuas wollen wir in den nächsten Wochen und Monaten einen kleinen Eindruck in die Schönheit des Gartens unserer Gesundheitspraxis geben.

Salbei (Salvia officinalis) galt als besonders wichtiger Gesundmacher im Mittelalter. "Hast du den Salbei im Garten, brauchst Du den Tod nicht fürchten". Deswegen wurde er zum Namensgeber des Kräutergartens.

Seminarium SALVIA lässt sich übrigens gut übersetzen mit “Gesundheitsgarten”.  Wir haben sicherlich alle schon einmal ein Seminar besucht, in dem in übertragenem Sinne  die Saat neuen Wissens ausgebracht und in unsere Köpfe gepflanzt wurde. Und im botanischen Namen des Heilsalbei salvia officinalis steckt das lateinische Wort salvare für heilen.

In unserem Heilpflanzengarten finden Sie momentan elf verschiedene Salbeiarten, die Hälfte davon können Sie auf dem obigen Tableau wiederfinden:

  • Lippenstiftsalbei mit einer besonders hübschen weiß-roten Blüte.
  • Gelber Salbei, der in Süddeutschland und Österreich heimisch ist und im Garten auch einen schattigen Platz verträgt.
  • Würzburger Salbei, der etwas größere und rundere Blätter als der Heilsalbei besitzt und gerne als Würzkraut eingesetzt wird.
  • Heilsalbei, salvia officinalis,dem bereits in den allerersten Kräuterbüchern des Mittelalters größte Heilkraft gegen alle möglichen Gebrechen zugeschrieben wird.
  • Steppensalbei, der unermüdlich blüht.

Weiterhin verwenden wir sehr gerne auch den Ananas- und den Melonensalbei als aromatische Zugabe zu Salaten, zum Garnieren oder für Süßspeisen. Der Guavenssalbei hat seinen Namen nach dem Duft, den er verströmt, wenn man mit den Händen über seine Blätter streicht. Zu den intensivsten Duftpflanzen im Seminarium SALVIA gehört der Clevelandsalbei. Diese eher kleinwüchsige und etwas empfindliche Salbeiart verströmt einen intensiven, angenehmen süßen Duft, der bei Körperkontakt mehrer Stunden auch an der Haut haften bleibt und so als echtes Naturparfüm verwendet werden kann. Bleibt noch der Muskatellersalbei zu erwähnen, der wie der Heilsalbei zu den wichtigsten Heilpflanzen der Kräutermedizin im Mittelalter gehört.

 

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Ein bunter Strauße voller Gesundheit auf der AKZENTE

Der Gestalterkreis Gsundsei vom Kultürla e.V. präsentiert sich vom 2. bis 4. Mai 2014 auf der AKZENTE 2014 in Schloss Thurn, Heroldsbach.

Ein bunter Strauß voller Gesundheit

Mit einem „bunten Strauß voller Gesundheit“ stellen sich die Kräuterexperten des „Gestalterkreises Gsundsei“ des Vereins Kultürla e.V. in diesem Jahr auf der Haus- und Gartenmesse AKZENTE 2014 vor.

Der Garten als Hort der Gesundheit

Kräuter, Pflanzen und Wildgemüse haben in der traditionell europäischen Heilkunde eine lange Tradition. Bereits Karl der Große legte in seiner Land- und Wirtschaftsordnung „Capitulare de villis et curtis imperialibus“ Pflanzlisten für einen „Gesundheitsgarten“ fest, der zahlreiche Wild- und Heilkräuter, sowie einheimisches Obst und Gemüse enthielt. Der Garten als „Hort der Gesundheit“ findet seine Fortsetzung in den zahlreichen Klostergärten und in der Schrebergartenbewegung, bis hin zu modernen Kräutergärten, zeitgemäßen Landgärten, therapeutischen Gärten, Permakulturgärten oder zum „Urban Gardening“, dem Gärtnern in der Stadt. Der Garten als Hort der Gesundheit dient als sozialer Treffpunkt, ist gleichzeitig Fitnesscenter und Oase der Entspannung und ist immer auch ein Ort der Sinne. Der Naschgarten, Wildkräuter, sowie Heil- und Gewürzkräuter bieten frische Lebensmittel und eine Vielzahl von Aromen für die gesunde und moderne Genießerküche. Sie sind kulinarischer Mittelpunkt einer gesunden Ernährung. Gleichzeitig sind Kräuter auf dem Balkon und im Garten wesentlichen Bestandteil der Biodiversität und leisten einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz. Zudem bieten sie unseren Bienen und Wildbienen reichlich Nahrung. Die Kräuterexperten des „Gestalterkreises Gsundsei“ möchten Ihnen das Wissen rund um den Garten als „Hort der Gesundheit“ wieder näher bringen und haben für Sie einen „bunten Strauß voller Gesundheit“ gebunden, erfahrbar mit allen Sinnen.

Sinnesstraße – Sehen, Hören, Riechen, Fühlen

Dietmar Vetter, der Leiter des „Gestalterkreises Gsundsei“, und die Biologin und Heilpflanzenexpertin Dr. rer. nat. Elke Puchtler berichten: „Unseren Stand im Rahmen der Akzente sehen wir als Treffpunkt für alle  Kräuterbegeisterten, die sich mit unseren Experten zu den Themen Kräuter, Wildkräuter, Aromagarten, und Garten als “Hort der Gesundheit” austauschen wollen. Wir laden Sie ganz herzlich zu einem Besuch unserer „Sinnesstraße“ ein: Schnuppern Sie sich durch unsere Duftstraße und erraten Sie die Kräuterdüfte des Sommers,  Gewürze aus der Genießerküche und Aromadüfte für die Seele. Ertasten Sie Obst und Gemüse in unseren Fühlboxen, und erlauschen Sie Lebensmittel in unseren Schüttelboxen an ihrem Klang. Wer kennt sie noch? Unser Kräuterquiz mit Duftsträußen bietet Ratespaß für „Groß und Klein“.”

Märchenhaftes und Kräuterwissen 

Expertenwissen zum Thema Kräuter und Heilpflanzen erfahren Sie in den Kurzvorträgen des Gestalterkreises. Die Kräuterpädagogin Annette Dokoupil-Gutensohn führt in das Genussreich der Wildkräuter ein. Bei der Biologin Dr. rer.nat. Elke Puchtler  dreht sich alles rund um den Lavendel, Lavendel als  “Meister der Entspannung”, als beliebte Gartenpflanze, in der Genießerküche und auch in der Märchenwelt. Gönnen Sie sich eine kleine Pause und entspannen Sie beim Lavendelmärchen für Erwachsene „Samanthas Traum“.

Alles Möhre, oder was?

Der Garten als “Hort der Gesundheit” – der kulinarische Aspekt bildet einen weiteren Höhepunkt des bunten Programms. Manuela Bentlage  zaubert schnell ein aromatisches “Möhrensüppchen mit Pfiff” für Genießer. Schmecken Sie hinein. Die  Ausstellung „Alles Möhre oder was?“ zeigt Wissenswertes von der Wilden Möhre bis hin zu modernen Kulturformen und beleuchtet den gesundheitliche Wert des beliebten deutschen Gemüses. Freunde der modernen Genießerküche freuen sich auf die Herstellung von Kräutersalz, schnell, modern, zeitgemäß, oder auch klassisch mit dem Mörser oder vielleicht lieber innovativ in der Aromaküche. Kulinarische Genüsse aus Wild- und Küchenkräutern können direkt vor Ort verkostet werden.

Ein Programm für die ganze Familie!

Der Stand des „Gestalterkreises Gsundsei“ bietet einen bunten Strauß voller Gesundheit für die gesamte Familie. Dr. rer.nat. Elke Puchtler lädt zur Märchenerzählung  für Kinder „Der Drache Chillo Pfefferoni“ aus “Gegen Märchen ist kein Kraut gewachsen” ein. Ein weiterer Höhepunkt ist die Herstellung von Saatbomben – auch „Seed-Bombs“ genannt. Sie werden in der Guerillagärtnerei-Bewegung als Methode der Aussaat vorwiegend im städtischen Raum verwendet. Die Idee hatten allerdings schon die Ureinwohner Nordamerikas und auch nach dem 2. Weltkrieg wurden Samenkugeln bei der Reisaussaat etc. eingesetzt. Da Saatkugeln die Samen vor Vögeln und Nagern geschützt halten, werden diese Kugeln mit den verschiedensten Sämereien  mittlerweile bereits gewerblich hergestellt und verkauft. Die Kräuterpädagogin Annette Dokoupil-Gutensohn zeigt in Workshops, wie jeder seine eigenen „Seed-Bombs“ einfach herstellen kann. Verwendet werden dazu die Samen einheimischer Wiesenblumen – so kann jeder gleichzeitig etwas für unsere Bienen und Schmetterlinge tun:  Sie leisten damit einen aktiven Beitrag zu Umweltschutz und Arterhaltung!

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Gesund, fit, lebensfroh – einfach “gsundsei”!

Gesund und fit bleiben, das muss kein Traum bleiben.

Der Gestalterkreis Gsundsei vom Verein Kultürla e.V. bietet im laufenden Jahr 2014 in Forchheim im Mehrgenerationenhaus eine Vortragsreihe an, die sich unter verschiedenen Aspekten mit dem Thema Gesundheit und Prävention befasst.

“Die Weltgesundheitsbehörde WHO betrachtet chronischen Stress als die größte Gesundheitsgefahr in unserer Zeit. Unter diesem Aspekt ist der richtige Umgang mit Stress  das tragende Fundament einer effektiven Gesundheitsvorsorge.” berichtet Dietmar Vetter. Er leitet seit 2012 den Gestalterkreis Gsundsei, der vor allem der Frage nachgeht, wie man mit einfachen bewährten Mitteln mehr Gesundheit und Lebensfreude gestalten kann. “Gesund und fit bleiben heißt, sein Leben möglichst selbst in die Hand zu nehmen und aktiv zu gestalten. Dazu bedarf es keines geheimnisvollen Zaubertranks oder teurer Pillen. Oft reichen schon kleinste Veränderung im Tagesablauf, in der Ernährung oder im Umgang mit anderen Menschen aus, um nachhaltig seine Gesundheit und sein Wohlbefinden zu stärken.”

Die Vortragsreihe des Gestalterkreises Gsundsei beginnt am 31.03.14, 19 Uhr mit dem Beitrag von Susanne Ehrenspeck zum Thema „Streiten Sie noch oder führen Sie bereits Gespräche“. Unsere Beziehung zu anderen Menschen ist geprägt durch die Art, wie wir miteinander reden und in Kontakt treten. In Konfliktsituationen artetet die Kommunikation oftmals in wüste Beschimpfungen und Vorwürfe aus bis hin zu tätlichen Angriffen. Die damit einhergehenden Gefühle wie Ärger, Zorn, aber auch tiefe Enttäuschung haben starken Stress zur Folge. Laut wissenschaftlicher Untersuchungen wirkt sich Stress auf Dauer negativ auf das Immunsystem aus und gilt u. a. als Mitverursacher von Krebs. Susanne Ehrenspeck, Familientherapeutin und Mediatorin, zeigt in ihrem Vortrag auf, welche Möglichkeiten es gibt, um deeskalierend zu wirken und zu einem konstruktiven Gespräch zu kommen, das eine Beziehung klären und verbessern kann.

„Hilfe bei Durchblutungs- und Schlafstörungen sowie Schmerzen“ lautet das Thema des Vortrags Manuela Bentlage am 19.05.14, 19 Uhr. Eine gute Durchblutung in unserem Herz-Kreislauf-System ist essenziell für die Erhaltung oder Wiederherstellung unserer Gesundheit. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass gerade die Mikrozirkulation der bedeutendste Teil der gesamten Durchblutung ist. Auch für den Lymphstrom sowie für das Immunsystem spielen die Qualität der Mikrozirkulation eine entscheidende Rolle. Bereits kleine Störungen der Mikrozirkulation in den einzelnen Organen können deutliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit bzw. auf Krankheitsverläufe und damit auf unser tägliches Leben haben.

Der Vortrag vom 23.06.14, 19 Uhr befasst sich mit dem Thema „Meine Energie in Job und Alltag erhalten“. Die täglich wachsenden Leistungsanforderungen, berufliche und private Überforderungen sowie seelische Verletzungen machen es einem schwer, in Balance zu bleiben. Der Blick auf die wichtigen Dinge im Leben wie Gesundheit und Wohlbefinden geht dabei oftmals verloren. Die Referentin Fabiola Reges-Huber ist Heilpraktikerin und bietet in ihrem Vortrag vielfältige Informationen und Anregungen, um zu einem inneren Gleichgewicht zu kommen und ein ausgewogenes Verhältnis von An- und Entspannung zu erlangen.

Nach der Sommerpause wird die Vortragsreihe am 13.10.14, 19 Uhr mit einem Vortrag zum Thema „Angst – Entstehung und Bewältigung“ fortgesetzt. Angst ist grundsätzlich etwas Gutes, denn sie warnt den Menschen vor Gefahren. Sie ist unsere eigentliche „Alarmanlage“. Entstehen aber durch Angst soziale oder spezifische Phobien,  Kontrollverluste oder Panikattacken, liegt eine Angststörung vor, die häufigste psychische Erkrankung unserer Zeit. Die Heilpraktikerin für Psychotherapie und Entspannungstherapeutin Gabriele Keck stellt in ihrem Vortrag  die Entstehung und Möglichkeiten der Bewältigung einer Angsterkrankung vor.

Weitere Vorträge über die vielfältigen Möglichkeiten der Gesundheitsprävention sind in Planung, u.a. zum Thema „Frauen in Balance – Faszination Rose – die Weisheit und Heilkraft einer alten Heilpflanze“ von Frau Dr. rer. nat. Elke Puchtler. Der Burnout-Lotse Dietmar Vetter wird zum Thema „Burnout – Kennzeichen, Prävention, Therapie“ referieren und die die Kräuterpädagogin Annette Dokoupil-Gutensohn wird Ideen für „Kleine Geschenke aus der Küche“ präsentieren. Darüber hinaus ist ein Workshop geplant mit dem Thema „Einen besseren Umgang mit Schlafstörungen lernen“ unter der Leitung von Dietmar Vetter und Gabriele Keck. Die Termine für die weiteren Veranstaltungen werden in der Presse noch rechtzeitig bekanntgegeben.

Pro Vortrag wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 5 € erhoben.

 

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Burnout-Lotsen auf der Erwicon

Stand der Burnout-Lotsen auf der Erwicon 2013

Unter dem Motto “Fit für die Zukunft – Erfolgsfaktor Gesundheit” fand am 6.-7. Juni der Erfurter Wirtschaftskongress 2013 statt. Der rasante Anstieg psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz, innere Kündigung, Fachkräfteknappheit, demografischer Wandel, das waren Themen zur aktuellen Situation am Arbeitsplatz auf dieser Messe. Mitarbeiter sind nun aber das wichtigste Kapital eines Unternehmens und so rückt das betriebliche Gesundheitsmanagement immer mehr in den Mittelpunkt und wird zu einer anspruchsvollen Führungsaufgabe. So ist es nicht verwunderlich, dass die Erwicon 2013 reges Interesse sowohl bei den Besuchern als auch bei den Anbietern fand.

Mit dabei waren diesmal auch Karla Pense und Dietmar Vetter vom freien Netzwerk der Burnout-Lotsen. Ob Stress, Erschöpfung oder Burnout, das größte Netzwerk an ganzheitlich arbeitenden Experten in D-A-Ch hat für jeden das passende Konzept.

“Burnout konkret – Lösungen von der Prävention bis zur Wiedereingliederung” lautete denn auch das Thema ihres Vortrags. Wie schon im Titel angekündigt zeigten die beiden Referenten konkrete Möglichkeiten auf, mit Burnout umzugehen.

Besonderen Anklang findet derzeit das vorgestellte Ausbildungsangebot zum “Burnout-Sensor”. Menschen mit dieser Ausbildung nehmen in Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen die Aufgaben wahr, Burnout möglichst frühzeitig zu erkennen. Sie wissen, welche Veränderungen von Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen Menschen vor einem Burnout-Syndrom bewahren können. Burnout-Sensoren sind dank Ihrer Ausbildung auch in der Lage, als neutrale Instanz den Wiedereingliederungsprozess nach dem Burnout zu begleiten. Immer mehr Firmen nehmen inzwischen die Möglichkeit wahr, Mitarbeiter zum Burnout-Sensor zu schulen.

Eine effektive Möglichkeit der Burnout-Prävention in Betrieben liegt auch darin, im Rahmen eines systemischen Audits durch einen Burnoutlotsen betriebliche Strukturen, die der Entwicklung von Burnout Vorschub leisten, frühzeitig zu erkennen. Dadurch fällt es leicht, geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Burnout-Lotse D. Vetter führte die Messung zur Bestimmung der HRV und die Beratung durch.

Reger Andrang herrschte auch an der Messstation am Stand der beiden Burnout-Lotsen. Jeder interessierter Messebesucher konnte einen Test seiner Herzratenvariabilität durchführen lassen und bekam Hinweise zur Bedeutung des Messergebnisses. Die Messung der Herzratenvariabilität ist eine in der Stressmedizin bewährte Methode, die sich sowohl diagnostisch als auch als Grundlage von Trainingsprogrammen einsetzen lässt. “Sie kann schnell und unkompliziert durchgeführt werden und gibt dem Therapeuten gute Hinweise auf das Ausmaß der Belastung durch chronischen Stress. Viele Betroffene, die an chronischem Stress oder einem Burnout-Syndrom leiden, unterschätzen das gesundheitliche Risiko, dem sie ausgesetzt sind. Da der Mensch auch kein Sinnesorgan hat, mit dem er Stress wahrnehmen kann, sind solche Methoden zur möglichst exakten Diagnose unumgänglich.” erläutert Dietmar Vetter. “Besonders gerne setze ich auch das Burnout-Gutachten ein. Es handelt sich dabei um eine Befragung mit über 300 Fragen, deren Auswertungsergebnis der Burnout-Lotse in Form einer klaren Empfehlung weitergibt. Auf dieser Basis kann dann der betroffenen Mensch je nach Ausprägung des Burnout-Syndroms zusammen mit seinem Lotsen eine individuell angepasste Entscheidung treffen. Statt im Nebel zu stochern können wir mit dem Ergebnis eines Burnout-Gutachtens konkrete Schritte  in Richtung eines raschen und dauerhaften Erfolgs einleiten.”

Burnout-Lotsin Karla Pense im Gespräch mit Salve.TV

Eine besondere Rolle im Konzept der Burnout-Lotsen spielen die sogenannten Helpcenter. Dazu Karla Pense, die gerade das Helpcenter Erfurt aufbaut: “Wir beraten Unternehmen, dass sie Bedingungen schaffen, um Burnout erst gar nicht entstehen zu lassen. Wir beraten Menschen, die sich in einem Burnout-Prozess befinden, dass sie möglichst schnell und nachhaltig diesen wieder verlassen können. Und wir sind dabei, wenn diese Unternehmen Beratung brauchen, um diese Menschen wieder so einzugliedern, dass diese gesund an den Arbeitsplatz zurückkehren und auch nicht wieder in einen Burnout zurückfallen.”

Angesichts der veröffentlichten Zahlen zum wirtschaftlichen Schaden durch Ausfallzeiten und Folgekosten, die  im Burnout gründen – Schätzung liegen zwischen 8 und 50 Mrd. pro Jahr alleine in Deutschland – haben die Burnout-Lotsen in Zukunft sicher gut zu tun. Eine Frage können aber auch die Burnout-Lotsen nicht klären: Warum gestalten wir denn unsere Umgebung in Beruf und Alltag so, dass sie immer mehr Menschen psychisch erkranken lässt? Appelle in Richtung Arbeitgeber oder in Richtung Politik gibt es viele und sie sind auch berechtigt. Aber Hand aufs Herz! Wissen Sie genau, an welcher Stelle Ihrer Stresskarriere Sie gerade stehen? Sie vermuten, dass …?

Packen Sie es an. Jetzt!

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Gsundsei mit Duftorgel, Biofeedback und Zeitmanagement.

Gk Gsundsei 2013 - Bilderstrecke

Auch in diesem Jahr bot die Sparkasse Forchheim mit der Gesundheitsmesse Aktiv. Gesund. Für mich. ein vielfältiges Programm zum Thema Gesundheit. Vier Tage lang vom 5. – 8. Mai 2013 sorgte die Sparkasse Forchheim mit hohem Engagement und perfekter Organisation für einen reibungslosen Ablauf der diesjährigen Gesundheitsmesse. Im passenden Ambiente in der Kloster-straße bot sich jedem Besucher die Möglichkeit, sich über hochwertige Gesundheitsangebote aus der Region ein Bild zu machen.

Im persönlichen Gespräch konnten interessierte Besucher Informationen zu bewährten Untersuchungs- und Vorsorgemethoden ebenso wie zu modernen Therapieansätze einholen. Mit den Themenbereichen Gesundheit, Vorsorge, Wellness und Sport und dem speziellen Familientag zur Eröffnung der Messe war für jeden etwas dabei.

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Neben vielen anderen Dienstleistern aus dem Gesundheitsbereich wie dem regionalen Ärztenetz „Unternehmung Gesundheit Franken“, der Siemens Betriebskrankenkasse und Kliniken und Therapeuten aus der Region waren diesmal auch die Gesundheitsexperten des Gestalterkreises Gsundsei vom Kultürla e.V. eingeladen.

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HP Dietmar Vetter leitet den Gestalterkreis Gsundsei

„Sei gsund! Bleib gsund!“ lautet der Slogan, den sich die Gesundheitsexperten des Gestalterkreises Gsundsei auf die Fahnen geschrieben haben. So vielfältig die Wege zum Gsundsei sein können, so vielfältig sind auch die Themen, die die Mitglieder des Gestalterkreises Gsundsei anbieten können.

Dazu der Leiter des Gestalterkreises Gsundsei Dietmar Vetter: „Gesunde Ernährung, der richtige Umgang mit Stress und zunehmend auch Themen bezüglich unserer immer älter werdenden Gesellschaft stehen im Focus unserer Bestrebungen. Diese drei Bereiche betreffen jeden in unserer Gesellschaft, und jeder kann auch mit geringem persönlichen Aufwand dazu beitragen, unser Leben und unsere Zukunft in diesen drei Bereichen positiv mitzugestalten.“

Frau Dr. rer.nat. Puchtler mit einem Teil der Duftorgel aus dem Sinnesparcour des GK Gsundsei..

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In der Praxis bedeutet das, dass die Mitglieder des Gestalterkreises Gsundsei ihre Kompetenzen bei regelmäßigen Treffen einbringen und in gemeinsame Aktivitäten umsetzen. Im Bereich Ernährung beispielsweise gehören der Aufbau eines mobilen Sinnesparcours mit Einzelmodulen wie Tastboxen oder Duftorgel ebenso dazu wie das neueste Projekt „Kräuterpfade“. Die Spannweite reicht dabei von der Wissensvermittlung zur Anwendung von Kräutern aus dem eigenen Garten als wertvoller Bestandteil gesunder Ernährung über die mögliche Rolle von Kräutern in der Hausapotheke bis hin zur wissenschaftlich fundierten therapeutischen Anwendung. Auch die gute Zusammenarbeit mit Partnern wie dem VeBu Bamberg oder Gartenbaubetrieben gehört dazu.

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Als einer der absoluten Publikumsmagneten und Dauerbrenner auf der diesjährigen Forchheimer Gesundheitsmesse hat sich die vom Gestalterkreis Gsundsei betreute Messstation der Herzratenvariabilität erwiesen.

Die HRV-Messung kann sehr gut das tatsächliche Ausmaß der gesundheitsschädlichen Stressbelastung anzeigen

Die Messung der Herzratenvariabilität ist ein anerkanntes Verfahren, um das Ausmaß von gesundheitsgefährdendem chronischen Stress zu bestimmen. Für so manchen gesundheitsbewussten Besucher bedeutete es ein echtes Aha-Erlebnis, dass die objektiv messbare Stressbelastung deutlich höher lag als es die eigene Wahrnehmung vermuten ließ. Heilpraktiker Dietmar Vetter zeigt sich davon nicht überrascht: „Es ist geradezu typisch, dass Menschen mit chronischem Stress das Ausmaß ihrer tatsächlichen Belastung und die daraus resultierende Gesundheitsgefährdung unterschätzen.“ Und weiter: „Auf Reihenmessungen wie auf der Gesundheitsmesse in Forchheim erhalten wir aber auch immer wieder sehr gute Werte. Die Nachfrage ergibt dann häufig, dass diese Personen sportlich aktiv sind oder regelmäßig Entspannungstraining wie Qigong, Autogenes Training oder Biofeedback praktizieren.“

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Der GK Gsundsei bietet ein breites Angebot von Vorträgen zum Erhalt der Gesundheit.

Den hohen Stellenwert von Gesundheitswissen für Beruf und Alltag zeigte besonders auch der Vortrag „Gesundes Zeit- und Selbstmanagement“ der Diplom-Psychologin Ulrike Kreuzig, der bis auf den letzten Platz besetzt war. „Warum haben wir keine Zeit?“ fragt sie und zählt von der Waschmaschine bis hin zum Handy die vielen Gebrauchs-gegenstände aus dem täglichen Leben auf, die alle versprechen, zeitsparend zu sein.

Die Management-Trainerin ist selbst Mutter von drei Kinder und die Zuhörer spüren sofort, dass ihre Tipps zum Zeitmanagement in Beruf und Familie allesamt praxiserprobt sind.

Auch die anderen Vorträge, die der Gestalterkreis Gsundsei auf der Forchheimer Gesundheitsmesse anbot, stießen durchwegs auf positive Resonanz. Frau Dr. rer.nat. Elke Puchtler, zuständig für die im Aufbau befindliche Kultürla-Akademie Gsundsei, zeigt sich hoch zufrieden. „Die große Zustimmung der Zuhörer zu unseren Beiträgen auf der Gesundheitsmesse in Forchheim zeigt, dass wir sowohl mit unserem Gsundsei-Angebot an Kräuter-Veranstaltungen demnächst im Seminarium SALVIA in Hirschaid als auch mit unserer Vortragsreihe ab September im Türla in Bamberg goldrichtig liegen.“

Frau S. Ehrenspeck (links) organisierte den Messseauftritt des GK Gsundsei. Frau Dr, E. Puchtler (rechts) kümmert sich um den Aufbau der Kultürla-Akademie Gsundsei.

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Als ganz besonderes Plus empfanden die Teilnehmer des Gestalterkreises Gsundsei die offene Atmosphäre im Hauptgebäude der Sparkasse in Forchheim. Sowohl die Betreuung während der Vorbereitungsphase und der Messe durch die zuständigen Vertreter der Sparkasse als auch der Austausch der Messeteilnehmer untereinander ließ keine Wünsche offen. Auf Seiten des Gestalterkreises Gsundsei hat Frau S. Ehrenspeck als verantwortliche Projektleiterin für den Messeauftritt maßgeblichen Anteil an der sehr erfolgreichen Präsenz des Gestalterkreises.

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GK Gsundsei in Kooperation mit der Migräne-Selbsthilfegruppe Ebermannstadt.

Um dem weiten Anwendungsbereich seiner Aktivitäten gerecht werden zu können, arbeitet der Gestalterkreis Gsundsei gerne und sehr erfolgreich auch mit anderen Anbietern und Organisationen zusammen, so z.B. auch mit dem Vegetarischen Bund Bamberg in Sachen Ernährung oder der Migräne-Selbsthilfegruppe aus Ebermannstadt in Sachen psychosoziale Betreuung. Die Zukunft wird zeigen, wie weit sich die auf der Messe geknüpften zarten Netzwerkbande ergänzen oder in gemeinsamen Aktivitäten verfestigen können.

 

 

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Aktiv. Gesund. Für mich. – Der Gk „Gsundsei“ auf der Gesundheitsmesse in Forchheim.

Vom 5. bis 8. Mai bietet die Sparkasse Forchheim mit der 11. Gesundheitsmesse „Aktiv.Gesund.Für mich.“ auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Programm zum Thema Gesundheit. Mit dabei diesmal die Gesundheitsexperten des Gestalterkreises „Gsundsei“ vom Kultürla e.V.

„Sei gsund! Bleib gsund!“ lautet der Slogan, den sich die Gesundheitsexperten des Gestalterkreises Gsundsei vom Kultürla auf die Fahnen geschrieben haben. So vielfältig die Wege zum „Gsundsei“ sein können, so vielfältig sind auch die Themen, die die Mitglieder des Gestalterkreises „Gsundsei“ anbieten können. Auf der Gesundheitsmesse in der Sparkasse in Forchheim sind die Mitglieder des Kultürla-Gestalterkreises “Gsundsei” mit 11 Fachvorträgen vertreten:

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns doch einfach. Sie finden den Gestalterkreis “Gsundsei” vom Kultürla e.V. am Stand 22 direkt an der Aktionsfläche. Unser Kompetenzteam erwartet Sie.

 


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