Blühgeschichten – Seidelbast und Kellerhals

Daphne mezereum

Aus verletztem Stolz schoss einst der Liebesgott Amor dem Apollon, Gott der Heilkunst, einen goldenen Pfeil, der Bergnymphe Daphne aber einen bleiernen Pfeil ins Herz. Derart getroffen entbrennt Apollon in rasender Liebe zu Daphne. Ihr jedoch ist durch Amors Schuss jedes Liebesbegehren fremd und so flieht sie vor Apollons Begierde. In einer praktisch ausweglosen Situation ist ihre Verwandlung in einen Lorbeerbaum die letzte Rettung vor dem liebestollen Apollon.

Das ist die Geschichte der unglücklichen Daphne in der griechischen Mythologie. Weil manche Vertreter der Seidelbastgewächse Blätter haben, die dem Lorbeer ähneln, wurde Daphne zur Namensgeberin dieser Pflanzengattung.

Als in Mitteleuropa bekanntesten Vertreter dieser Gattung finden wir den Echten Seidelbast (Daphne mezereum) vor allem in der Gesellschaft von Buchenwäldern, aber auch in Ziergärten. Da er in der Heilkunde eine gewisse Rolle spielt, steht auch in unserem Heilpflanzengarten im Seminarium SALVIA in Hirschaid ein Exemplar.

Oft schon im Februar, spätestens aber Anfang März zeigt der streng geschützte Echte Seidelbast seine unschuldig scheinenden zartrosa bis purpurfarbenen Blüten. Doch Vorsicht! Der Volksmund nennt ihn Kellerhals, was übersetzt heute soviel wie Quälhals bedeutet. Sein Genuss ist potentiell tödlich und führt unter anderem zu quälenden brennenden und würgenden Gefühlen im Hals, Gesichtsschwellungen, blutigen Durchfällen und Nierenschäden. Nur wenige Beeren können für Kinder tödlich sein.

Seine Hauptgiftstoffe sind Daphnetoxin und Mezerein. Deren heftig entzündliche Wirkung auf der Haut mit Blasenbildung und Nekrosen wurde im Mittelalter von Bettlern genutzt, um mehr Mitleid zu erheischen. In der Volksheilkunde wurde verdünnte Tinkturen bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Durch die Hautreizungen sollen Entzündungen aus der Tiefe über die Haut „abgeleitet“ werden. Ein schmerzhaftes und nicht ganz ungefährliches Verfahren! Der Einsatz als Brechmittel oder bei Durchfallerkrankungen ist ebenfalls belegt.

Die in Essig eingelegte Rinde diente früher als Zugpflaster und die mit Honig vermischten Blättern wurden auf Geschwüre aufgelegt. Die volkstümlichen Namen „Warzenkraut“ und „Zahnwehholz“, „Deutscher Pfeffer“ oder „Wilder spanischer Pfeffer“ deuten weitere Verwendungszwecke an.

Heute spielt der Seidelbast in der Phytotherapie wegen seiner Giftigkeit überhaupt keine Rolle mehr. Anders ist es in der Homöopathie. Hier gilt der Seidelbast als wichtiges Mittel bei brennenden und einschießenden Nervenschmerzen, wie sie etwa nach einer Gürtelrose oder bei einer Trigeminusneuralgie vorkommen, oder bei Hautausschlägen mit starkem Juckreiz.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, welche Pflanzen früher und heute als Heilpflanzen verwendet wurden, dann können Sie den Heilkräutergarten im Seminarium SALVIA in Hirschaid mit seinen inzwischen rund 170 verschiedenen Heilpflanzen in den Sommermonaten jeden ersten Montag im Monat von14 – 17 Uhr besichtigen. Das gilt allerdings nicht für Hexen! Der Volksglaube weiß, das der Seidelbast bei der Abwehr von Hexen wahre Wunder bewirkt.

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Burnout-Lotsen rufen zur Woche der Achtsamkeit

Die Auflagen der Zeitungen melden Rekordeinnahmen, wenn es um chronische Erschöpfung oder Burnout-Syndrom geht. Und auch die Burnout-Helpcenter und Burnout-Lotsen beobachten an diesen Tagen eine starke Nachfrage seitens Betroffener. „Gerade jetzt, wenn der Frühling anfängt, sind Betroffene sehr schnell depressiv und verzweifelt. Deshalb ist es nun besonders wichtig, dass Partner und Vorgesetzte genau beobachten, was um sie herum passiert. Was wir jetzt also brauchen, ist Achtsamkeit für den Menschen neben mir“ meint Petra Seiter, Geschäftsführerin des Burnout-Helpcenters in Löwenstein. Die Burnout-Lotsen, das bundesweit etablierte Netzwerk von Burnout-Experten, ruft deshalb für die 3. März-Woche vom 12. bis 18. März die „Woche der Achtsamkeit“ aus.

Emblem der Burnout-Lotsen

An verschiedenen Orten, über das ganze Bundesgebiet verteilt, finden Vorträge und Informationen mit dem Titel „Deine Situation – meine Situation“ statt. Zielgerichtet werden Angehörige aus dem privaten und Führungskräfte / Personalleiter aus dem geschäftlichen Umfeld darüber informiert, wie man handelt, wenn ein Mensch aus dem Hamsterrad nicht mehr herauskommt.

Die Termine dieser bundesweiten Aktion finden Interessierte unter www.burnout-lotsen.de. Der Eintritt ist in der Regel kostenlos, fallweise können aber Kosten für Unterlagen/Raummiete entstehen. Hintergrund: Die Burnout-Lotsen sind ein bundesweites Netzwerk von unabhängigen und geprüften Experten, die nach einheitlichen, zertifizierten Standards Menschen in Burnout-Prozessen begleiten. Der Verbund wurde im Jahr 2011 von dem Burnout-Helpcenter in Löwenstein gegründet und arbeitet mit Ärzten, Psychologen und psychosomatischen Kliniken regional und überregional zusammen.

Burnout-Lotsen am Stand H27

Hier in Franken können Sie in der Woche der Achtsamkeit den Vortrag “Burnout. Deine Situtation – Meine Situation.” auch auf der 8. Gesundheitsmesse franken aktiv & vital in der Stechert Arena in Bamberg anhören. Als Referent steht der Burnout-Lotse Dietmar Vetter vom Seminarium SALVIA in Hirschaid zur Verfügung.

Termin: Sa, 17.03.12   12.00 -12.30 Uhr.

Oder Sie besuchen uns einfach am Stand H27. Der Burnout-Lotse Dietmar Vetter steht Ihnen gerne Rede und Antwort.

 

Bildnachweis: © fotodesign-jegg.de – Fotolia.com | © SaliMed
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Burnout-Lotsen setzen die Segel jetzt auch in Franken

Burnout-Lotse D. Vetter auf der Gesundheitsmesse in Bindlach

Am ersten Wochenende im Februar 2012 präsentierten sich die Burnout-Lotsen auf der Gesundheitsmesse Bayreuth 2012 erstmals auch in Franken. Mit über 60 Ausstellern bot die Messe in der Bärenhalle in Bindlach den Besuchern ein vielfältiges Angebot zu den Schwerpunkten Gesundheit und Fitness. Im Rahmen des sehr attraktiven Vortrags-programms boten sachkundige Referenten viele Informationen zu allgegenwärtigen Gesundheitsthemen unserer modernen Welt. Gesunde Ernährung und ADHS standen ebenso auf dem Programm wie die Volkskrankheiten Diabetes und Altersdemenz, aber auch moderne Vorgehensweisen bei Schlafstörungen oder Schmerzen. Das freie Netzwerk der Burnout-Lotsen wurde durch den zertifizierten Burnout-Lotsen Dietmar Vetter vertreten.

Burnout ist auch als Kostenfaktor allgegenwärtig

Auf besonders großes Interesse stieß das allgegenwärtige Thema Burnout, das auch im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion auf der Gesundheitsmesse am Sonntag stand. Beim Burnout, besser Burnout-Syndrom, handelt es sich um einen oft mehrere Jahre dauernden Prozess, in dem sowohl Belastungen von außen als auch das subjektive Erleben von Stress durch die Betroffenen eine sehr wichtige Rolle spielen. Die Krankenkassen gehen davon aus, dass 70% ihrer Ausgaben direkt oder indirekt durch Stress verursacht werden.

Stress drückt aber nicht nur auf den Geldbeutel der Krankenkassen, auch Betriebe erkennen immer mehr, dass Betriebliche Stressbewältigung ein wichtiges Controlling-Thema ist.

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred Wolfersdorf, Ärztlicher Direktor Bezirkskrankenhaus Bayreuth, hat im Rahmen der Podiumsdiskussion in der Bärenhalle mehrfach darauf hingewiesen, dass die Arbeitsplatzsituation eine ganz entscheidende Rolle bei der Entstehung von Burnout spielen kann. Workload, Ausgestaltung von Entscheidungsspielräumen, Anerkennung, Sicherheit und Stabilität der Arbeitsplatzsituation, all das sind Faktoren, die die Stressbelastung der Mitarbeiter mitgestalten. Vordergründige Maßnahmen zur Erhöhung der Effizienz können leicht in das Gegenteil umschlagen und längerfristig massive Kosten verursachen. Fachleute vermuten, dass die Gesamtbelastung der Wirtschaft durch Burnout in Deutschland wohl eine Summe im zweistelligen Milliardenbereich erreicht.

Burnout-Lotsen bieten ganzheitliche Burnout-Prävention

Burnout-Prävention ist also gefragt. Doch wie kann, wie soll die aussehen? Einen umfassenden Lösungsansatz bieten die Burnout-Lotsen. Bundesweit schließen sich seit April 2011 Therapeuten, Heilpraktikern und Coaches, die sich durch ein ganzheitliches Vorgehen auszeichnen, zu einem freien Netzwerk zusammen. Seine Mitglieder nennen sich Burnout-Lotsen. Sie bieten jedem Hilfesuchenden zunächst an, nach einem bundesweit einheitlichen Vorgehen ein Burnout-Gutachten zu erstellen. Aus über 300 Fragen, die in der Art eines Interviews zusammen mit dem Burnout-Lotsen erhoben werden, lassen sich 22 Merkmale der aktuellen Situation des Betroffenen ableiten. Die individuelle Ausprägung dieser Merkmale ermöglichen jedem zertifizierten Burnout-Lotsen eine fundierte Empfehlung an den Gast. Dieser ist damit in der Lage, wohlbegründete weitere Schritte einzuleiten. Die hohen ethischen Richtlinien, denen jeder Burnout-Lotse verpflichtet ist, sehen vor, das die Unterlagen von Gutachten und Auswertung vollständig an den ratsuchenden Gast übergeben werden.

Burnout-Prävention als Chefsache.

Neben Burnout-Gutachten für Privatpersonen bieten Burnout-Lotsen ihre Dienste auch Firmen oder anderen vergleichbaren Organisationen an. Aktive Burnout-Prävention bedeutet ja auch aktive Leistungsoptimierung in einem Unternehmen. Oft wird es in Unternehmen an bestimmten Schaltstellen „brenzlig“ und über Dominoeffekte kann die Leistungsfähigkeit ganzer Abteilungen dramatisch sinken. Die Burnout-Kaskade hat zugeschlagen.

Besonders geschulte Burnout-Lotsen ermitteln in einer Auditierung der Einrichtung und der organisatorischen Abläufe in einem Unternehmen den sogenannten Burnout-Präventions-Index. Dieser gibt Auskunft darüber, inwieweit firmenspezifische Maßnahmen verhindern, dass Mitarbeiter in Burnout-Prozesse gelangen. Betrachtet man die mögliche organisatorische und finanzielle Tragweite einer fehlenden Burnout-Prävention, verwundert es nicht, dass dieses Thema in der Agenda von Firmen mehr und mehr nach vorne rückt und zur Chefsache erhoben wird.

Die Burnout-Lotsen demnächst hier in Franken

Nach der ersten Präsentation der Burnout-Lotsen in Franken auf der Gesundheitsmesse 2012 in Bindlach habe Sie in näherer Zukunft die Möglichkeit, uns vor Ort auch an auf folgenden Messen zu besuchen:

  • Zweite Bad Staffelsteiner Gesundheitstage am 25./26. Februar in der Adam-Riese-Halle.
  • Achte Gesundheitsmesse „Franken Aktiv und Vital“. vom 16.-18. März 2012 in der Stechert Arena Bamberg.

Auf diesen Messen wird der zertifizierte Burnout-Lotse Dietmar Vetter auch jeweils einen interessanten Vortrag zum Thema Burnout halten. Beachten Sie bitte das jeweils gültige Messeprogramm.

Bildnachweis © Dietmar Vetter – Seminarium SALVIA
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BURNOUT – kann mir nicht passieren!

Burnout? Das kann mir nicht passieren! Burnout? Das kriegen immer die anderen! Solche Überzeugungen schlummern in vielen von uns. Aber – nur mal so und rein hypothetisch – was wäre, wenn gerade Sie … ja Sie … ein anderer … wären? Nein? Was wäre denn, wenn ein anderer überzeugt ist, dass nur andere … Burnout und so … ? Dann sind Sie ja plötzlich auch ein anderer! In Anlehnung an Karl Valentins humoristischer Erkenntnis „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ könnte man formulieren: „Jeder andere sieht den anderen nur im anderen.“

Womit wir beim Thema wären: Burnout und Humor, geht das zusammen? Um es vorweg zu nehmen: Ja, es geht. Es geht sogar sehr gut, wenn sich die Richtigen dieses Themas annehmen. Der Werbefotograf Hans-Jürgen Riesmeier präsentiert ein Buch, in dem praktische Erfahrung, solides Wissen und Humor eine wunderbare Symbiose zum Thema Burnout eingehen. Es heißt: „Burnout – kann mir nicht passieren!“

Neben seinem Beruf als selbstständiger Werbefotograf frönt Riesmeier einer zweiten Leidenschaft, dem Zeichnen. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ heißt es und Riesmeiers Cartoons gehören zu den Bildern, in denen mit wenigen klaren Strichen die humorvolle Beschreibung eines ernsten Themas gelingt. Burnout, dieser schillernde Begriff umfasst ein Bündel von Symptomen, aber auch von vorgefassten Meinungen und Vermutungen. Riesmeier gießt sie in herrliche Cartoons, die im Kern treffen, ohne zu verletzen. Er zaubert mit seinen Werken ein Lächeln auf die Gesichter der Betrachter, denen zu jedem Bild ganz bestimmt zumindest eine Person einfällt, die so ist. Und so mancher Betrachter mit selbstkritischen Fähigkeiten findet sich selbst im einen oder anderen Cartoon.

Der Cartoonist Hans-Jürgen Riesmeier

Abgestimmt auf den jeweiligen Cartoon wird der Leser mit kleinen Wissenshäppchen gefüttert, gerade groß genug, dass dieser immer wieder Appetit auf die Handvoll der anschließenden Fragen bekommt. Der fundierte Hintergrund dazu stammt von Jürgen Loga, dem Leiter des Burnout-Helpcenters in Löwenstein. Auf jeder Seite findet der Leser mindestens einmal eine mit Punkten bewertete Aussage oder Frage, die zu seiner Meinung passt. Und so sammelt er auf seiner vergnüglichen Bilderreise von Cartoon zu Cartoon gleichzeitig auch Burnout-Punkte. Am Ende erfährt er das Ergebnis, das sich irgendwo zwischen „total relaxt“ und „das riecht schon brenzlig“ bewegt.

Was so fröhlich locker beim Leser ankommt ist alles andere als ein Spiel. Während das Thema Burnout derzeit den Blätterwald der Medien zum Rauschen bringt, sind inzwischen auch die Krankenkassen hellhörig, wenn es um die desaströse Rolle von chronischem Stress bezüglich der Gesundheit ihrer Mitglieder und die dadurch verursachten Kosten geht. Personalchefs mit einem hohen Bedarf an gut qualifizierten Mitarbeitern erkennen mehr und mehr, dass nachweislich praktizierte Burnout-Prävention und Familienfreundlichkeit im Betrieb eine große Rolle spielen, wenn sie für künftige Mitarbeiter gegenüber der Konkurrenz attraktiv erscheinen wollen.

Das Buch trifft also genau den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Ton, um auf humorvolle Weise das ernste Thema Burnout begreiflich zu machen.

Ach ja richtig! Fast hätte ich es vergessen. Für wen ist das Buch eigentlich gemacht? Na ja, für die, denen Burnout nicht passieren kann … und natürlich auch für alle anderen.

Hans-Jürgen Riesmeier, Burnout – kann mir nicht passieren! Book on Demand, Norderstedt 2011.
ISBN 978-3-8423-6.





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Burnout – kann es auch mich treffen? (Vortrag im Seminarium SALVIA in Hirschaid)

Brennen oder Ausbrennen?

Termindruck, Stress, Belastung bis an die Grenzen – wer hat das nicht schon am eigenen Leib verspürt? Beruf, Familie, Privatleben nehmen uns heute stärker denn je in Anspruch. “Das ist halt so.”, “Da muss man halt durch.” oder “Irgendwie werde ich das schon schaffen.” sind Behauptungen, die immer wieder zu hören sind. Und viele halten sich gegen persönliche Krisen gefeit. Doch Vorsicht! Burnout kennt keine Privilegien! Es kann gerade auch starke Menschen und Leistungsträger treffen. Die Weltgesundheits- organisation W.H.O. hat Stress zur Gesundheitsgefahr des 21.Jahrhunderts erklärt. In Deutschland bewegen sich die durch Stress verursachten Ausfallkosten für Unternehmen weit im zweistelligen Milliardenbereich. Stress gibt es in allen sozialen Schichten und Rollen. Burnout gehört zu den schlimmsten Folgen von übermäßiger Stressbelastung.

In seinem Vortrag “Burnout – kann es auch mich treffen?” bringt der Referent Dietmar Vetter wesentliche Kennzeichen des Burnout-Syndroms auf den Punkt, räumt mit einigen Vorurteilen zum Thema Burnout auf und stellt den kooperativen und ganzheitlich orientierten Lösungsweg der Burnout-Lotsen vor.

Dietmar Vetter ist geprüfter Burnout-Lotse® und er befasst  sich vor allem mit Belastungen durch hohen Stress in Beruf und Alltag.  Bei der Suche nach  Möglichkeiten zur Vermeidung negativer gesundheitlicher Folgen setzt er auf klare nachvollziehbare Analysen und praktikable Lösungswege. Hilfen zur Selbsthilfe gehören ebenso zu seinem ganzheitlich orientierten Konzept wie die Anwendung von anerkannten bewährten Entspannungsmethoden.

Erfahren Sie in diesem Vortrag, …

  • … wie ein Burnout entsteht.
  • … wie man es erkennen kann.
  • … was man dagegen tun kann.
  • … was Sie tun können, wenn Ihr Partner gefährdet ist.
  • … welche Chancen Ihnen das ganzheitliche Konzept der Burnout-Lotsen bietet.

Nächster Termin: Den nächsten aktuellen Vortragstermin finden sie im Menü unter Veranstaltungen. Bitte beachten Sie, dass aufgrund des begrenzten Platzangebots eine Anmeldung erforderlich ist, entweder telefonisch (09543-442853) oder per Email (info@dviv.de).

 

Bildnachweis: © jam4travel -fotolia.com | © Dietmar Vetter – Seminarium SALVIA | © Picture-Factory – Fotolia.com

 

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Autogenes Training – Mit Entspannung & Konzentration ein leichteres Leben führen

Autogenes Training fördert die Konzentration

Wer hat es nicht schon erlebt: die Arbeit türmt sich auf dem Schreibtisch, der Chef überrascht Sie mit Zusatzaufgaben, ein Kunde hat seine schlechte Laune an Ihnen ausgelassen, und die Familie fordert auch ihre Rechte ein. Gut, wenn man gegen Stress gewappnet ist!

Doch das ist leichter gesagt als getan! Wie wappnet man sich gegen Stress?  Ein Blick in die Werbung verspricht Entspannung und Wohlbefinden allerorten. Sie müssen nur hier diese Reise buchen, dort sich regelmäßig in einer Wellness-Oase einfinden oder vielleicht auch einfach nur die richtige Pille mit besonders wertvollen Inhaltsstoffen kaufen – im teueren Zwölf-Monats-Abonnement versteht sich!

Autogenes Training fördert die Gelassenheit

Aber es geht auch anders! Und das günstiger und vor allem viel effektiver! Der Zauberspruch heißt: Lernen Sie eine Entspannungstechnik, z.B. Autogenes Training! Anspannung und Entspannung gehören zu unserem Leben wie Essen und Trinken oder wie Wachsein und Schlaf. Nehmen die Phasen mit hoher Anspannung in Beruf oder im Alltag überhand, dann können Sie sich mit einer geeigneten Entspannungs-technik spürbar entlasten. Es ist also sinnvoll, sich so eine Technik anzueignen. Einmal erlernt können Sie die Entspannungsmethode ein Leben lang anwenden, immer wieder und in allen nur denkbaren Belastungssituationen. Entspannungsmethoden gehören zu den wichtigen Bausteinen eines effektiven Stressmanagements.

Als eine besonders bewährte Entspannungsmethode hat sich das Autogene Training erwiesen. Dieses von dem Arzt I.H. Schultz entwickelte Entspannungsverfahren ermöglicht ein Leben mit mehr Gelassenheit und weniger Stress. Jeder kann es lernen und überall bei Bedarf angewenden.

Zu den besonderen Leistungen des Autogenen Trainings gehört zum Beispiel, dass nur wenige Minuten AT die Erholung eines zweistündigen Schlafes bringen können. Aufregung und Ärger weichen mit fortschreitender Übung bleibender Gelassenheit. Viele Teilnehmer an Kursen zum AT berichten, dass Sie bedeutend leichter einschlafen und durchschlafen können. Selbst banal erscheinende Befindlichkeitsstörungen wie kalte Füße lassen sich mit dem AT gut angehen.

Auf der anderen Seite kann AT auch das Konzentrationsvermögen erhöhen. Einschlafen, wenn erwünscht, aber auch hellwache Aufmerksamkeit, wenn sie gebraucht wird! Nicht umsonst werden Techniken des Autogenen Trainings sehr erfolgreich zur Leistungssteigerung in Beruf und Sport eingesetzt.

Autogenes Training fördert ein leichteres Leben

Anspannung und Entspannung im Wechsel, das ist ein Grundprinzip für ein gesundes Leben. In Zeiten großer Belastungen verschiebt sich das Gleichgewicht und die Anspannung überwiegt. Der Körper schüttet unter chronischer Stressbelastung vermehrt Stresshormone, insbesondere das Cortisol aus. Der Körper verlernt dadurch immer mehr die adäquate Anpassung an die Anforderungen in Beruf und Alltag. Man kann diesen Zustand als Regulationsstarre begreifen, weil der Körper sich eben nicht mehr richtig auf den Wechsel von Anspannung und Entspannung, auf Belastung und Entlastung einstellen kann. Der Körper reagiert darauf häufig mit Krankheitszeichen wie z.B. Rückenschmerzen oder häufige Kopfschmerzen. Aber auch Infekte treten häufiger auf, weil chronischer Stress die Immunabwehr schwächt. Wer Dauerstress einfach akzeptiert, ähnelt dem Autofahrer, der dauernd Vollgas im 3. Gang gibt, weil er schnell vorankommen will, aber dabei verlernt hat, wie man in den nächsthöheren Gang schaltet.

Stressbewältigung mit einer Entspannungstechnik wie AT heißt also, aktives Stressmanagement zu betreiben und damit auch aktiv für seine Gesundheit vorzusorgen. Für mehr Informationen klicken sie hier: Autogenes Training lernen (Grundkurs)

Bildnachweis: © Dietmar Vetter – Seminarium SALVIA

 

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Die Regnitzfähre – Ein Plädoyer für mehr Bedächtigkeit

Die Fähre legt an.

Wer im Landkreis Bamberg von Hirschaid den kürzesten Weg nach Pettstadt sucht, sollte sich auf sein Rad schwingen und die Regnitz-Fähre nach Pettstadt benutzen. Ihre Geschichte lässt sich bis ins Mittelalter zurück verfolgen und auch heute noch wird sie eifrig genutzt.

Die Fähre ist motorlos und wird bei der Flussüberquerung allein durch die Kraft der Strömung angetrieben. Sie vermag zwar auch einen Pkw sicher ans andere Ufer zu bringen, in der Hauptsache wird sie aber von Radfahrern genutzt, die hier auf einem der vielen herrlichen Radwege im Landkreis Bamberg unterwegs sind. Gerade für Familien mit Kindern ist die Fähre bei Pettstadt ein kleines Highlight auf dem Sonntagsausflug mit dem Fahrrad.

fährmann

Bein An- und Ablegen ist der Färhmann gefordert

Aber auch Erwachsene sollten den Moment nutzen, dem schnellen Lauf des Alltags für einen Moment zu entfliehen und die schöne Flußlandschaft der Regnitz am Rand der Fränkischen Toscana während der Überfahrt zu genießen.

Ein Sprichwort sagt: “Wenn Du es eilig hast, gehe langsam.” Die Gemächlichkeit der Fähre mag uns als Aufforderung zu mehr Langsamkeit, zu mehr Bedächtigkeit dienen. In einer

überfahrt

Die Regnitzfähre nutzt die Strömungskraft als Antrieb

Zeit, in der Schnelligkeit oft als oberste Trumpfkarte gilt, wird leicht vergessen, dass der Begriff “bedächtig” im Kontext steht mit Bedeutungen wie beherrscht, überlegt, abgeklärt, planmäßig, logisch, achtsam, unerschütterlich, umsichtig. Das sind allesamt Eigenschaften, die nicht nur Führungskräften gut zu Gesicht stehen.

Gönnen Sie sich also ruhig ein wenig mehr Bedächtigkeit in Ihrem Alltag, z.B. jetzt im Moment. Klicken Sie hier, um in einem dreiminütigen Video die Überfahrt der Regnitzfähre zu sehen. Noch besser: Schwingen Sie sich auf Ihren Drahtesel und fahren Sie einfach hin. Die Fähre ist vom 1. März bis zum 31. Oktober täglich von 9-19 Uhr in Betrieb.

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Würzbüschel und ihre Botschaften

viererbande

Würzbüschel aus gesammelten Heilkräutern

Man hängte sie am Dachboden auf, legte sie in Kinderbetten oder mischte sie dem Viehfutter bei. Die Rede ist vom Brauch, zum Fest Mariä Himmelfahrt Heilpflanzen für Kräuterbüschel oder auch Würzbüschel zu sammeln, zu binden und zur Kräuterweihe zu bringen.

Ursprünglich stand dahinter die Absicht, alle Kräuter zu weihen, die Schutz für Leib und Seele der Bewohner von Haus und Hof für das kommende Jahr geben konnten. Dieser Brauch wird heute vorwiegend in katholischen Gegenden in Franken oder Oberbayern gepflegt, aber auch bei den Ungarndeutschen ist das Würzbüschelbinden belegt. Seine Wurzeln reichen jedoch weit zurück bis in die vorchristliche Zeit. Und so verwundert es nicht, dass Würzbüschel auch wichtige Ritualpflanzen der Germanen wie beispielsweise den Rainfarn oder den Beifuß enthalten.

Kinder und Jugendliche interessieren sich auch für die Heilkraft von Pflanzen

Über die richtige Zusammenstellung eines Würzbüschels gibt es je nach Region, ja sogar von Ortschaft zu Ortschaft ganz unterschiedliche Vorstellungen. Mindestens sieben Kräuter sollen es hier sein, anderenorts neun oder gar bis zu 99 Kräuter. Manche wollen unbedingt eine Königskerze als Mittelpunkt des Kräuterbüschels sehen, andere beachten streng die örtlich überlieferten Kräuter, wieder andere legen besonderen Wert auf hübsches Aussehen.

Heilkräuter sollen es aber in jedem Fall sein. Deshalb finden sich häufig auch Salbei, Minze, Lavendel und Thymian, aber auch Malve, Spitzwegerich, Schafgarbe und Odermennig im Gebinde. Es handelt sich dabei um Pflanzen , die allesamt in der Tradition der Klostermedizin stehen, dem wichtigsten Pfeiler der traditionellen Heilpflanzenkunde in Europa.

Und welche Rolle spielen Würzbüschel heute? Ich finde, Würzbüschel sollten uns neugierig machen. Sie künden von alten Bräuchen unserer keltischen Vorfahren, sie transportieren Wissen über das Christentum, sie zeugen vom Wissensaustausch unterschiedlicher Kulturen, sie erinnern uns daran, Schätze der Natur achtsam zu nutzen und sie nehmen uns in die Pflicht, auf unser Wohlergehen an Leib und Seele zu achten.

Johanniskraut bringt Licht in die Seele

Wenn ich ein Kraut wählen dürfte, das in keinem Würzbüschel fehlen sollte, dann wäre es das Johanniskraut. Das Hartheu, eingesetzt bei Räucherritualen der Sonnwende, benannt nach Johannes dem Täufer, wird bereits im Lorscher Arzneibuch gegen Ende des 8. Jahrhunderts gegen die Melancholie empfohlen. Heute ist Johanniskraut bei uns in Deutschland die wichtigste Heilpflanze überhaupt. Aus ihr werden bevorzugt Tabletten gegen Depressionen gepresst. Im Mittelalter nannte die Ärzte die Pflanze Fuga Daemonum. Das bedeutet, dass sie Dämonen vertreibt. Wenn das mal kein Grund ist, sich Johanniskraut im Würzbüschel unter das Dach zu hängen!

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Die Rose – Einladung zur Sinnlichkeit

Rote Rose Grünkanal

Symbol der Sinnlichkeit und Blume der Frauen

Nur wer seine Sinne öffnet, kann auch Sinnlichkeit erfahren. Sinnlichkeit ebnet den Weg zur Schönheit und schlägt eine Brücke zwischen Körper und Psyche.

Der Endokrinologe und Autor Marc Chatenieu sagt: „Sinnlichkeit ist neurobiologisch die Fähigkeit, Sinneswahrnehmungen mit Sexualität im Unterbewusstsein zu assoziieren“. Wer vermag das besser zu vermitteln als die Rose mit ihrem Duft. Gerade der Duft vermittelt mit seiner Flüchtigkeit, dass man sinnliches Vergnügen wohl genießen, aber niemals besitzen besitzen kann.

Kaum jemand weiß, dass die Rose auch als Heilpflanzen dienstbar ist. Die Aromatherapie verwendet das teure Öl der Rosa damascena zur allgemeinen Tonisierung und psychischen Stabilisierung und nutzt seine aphrodisische Wirkung ebenso wie seine antiinfektösen Eigenschaften. Rosentee aus getrockneten Rosenblättern empfiehlt sich bei leichten Kopfschmerzen, bei nervösen Herzbeschwerden und kann auch bei belastenden Monatsblutungen getrunken werden. Und in der Bachblütentherapie steht die Wild Rose in Verbindung mit der Hingabe und de Lebensfreude.

Sinnliche Rosenschale

Wenn Sie jetzt Lust auf mehr Sinnlichkeit bekommen haben, dann probieren Sie einfach die folgende Dekoidee aus. Füllen Sie eine Schale mit Wasser und setzen sie ganze Blüten von duftenden Rosen auf das Wasser. Einige kleine Blätter der Zitronenmelisse, einer Heilpflanze mit beruhigend-ausgleichender Wirkung, geben Sie zur Verzierung dazu. Und schon ist die Einladung zur Sinnlichkeit perfekt.

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Kartoffel-Bärlauch-Cremesuppe

Maienzeit ist Bärlauchzeit, also die Gelegenheit für ein feines Bärlauchsüppchen!

Kartoffeln und Bärlauch dünsten.

Schälen und würfeln Sie acht mittelgroße Kartoffeln. In den selben Topf geben Sie etwa 100 g Bärlauch – gewaschen und grob geschnitten – dazu und braten beides in Öl und ein wenig Butter an. Unter Zugabe von einem ¾ Liter Brühe werden Kartoffeln und Bärlauch 20 Minuten weich gedünstet und anschließend gemixt. Mit je 100 ml Sahne und Creme fraiche verfeinern Sie den Geschmack.

Serviert mit Weißbrot, Speck und Bärlauchblüten.

Abgeschmeckt mit Salz, Pfeffer und Muskat können Sie nun die Kartoffel-Bärlauch-Cremesuppe mit in Knoblauch gerösteten Weißbrotwürfeln und Speckwürfeln servieren. Guten Appetit!

Tipp: Wenn der Bärlauch schon blüht, streuen Sie je nach Wunsch und Geschmack frische Bärlauchblüten auf die Suppe. Das sieht hübsch aus und gibt einen besonders kräftigen Geschmack.

Bildnachweis: © Dietmar Vetter – Seminarium SALVIA
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